Baustil
Die Herz-Jesu-Kirche ist eine dreischiffige Basilika (Fachbegriff für langgestreckte Kirchenbauten mit hohem Mittelschiff, niedrigeren Seitenschiffen und Obergaden, also Fenstern über den Seitenschiffen).
Sie ist langgezogen und im neugotischen Stil errichtet.
Sie zeichnet sich durch ihre Ein-Turm-Fassade aus.
Als Material wurde weißer Sandstein verwendet.
Turm
Der Turm mit seinem viereckigen Grundriss erhebt sich über dem Hauptportal.
Vor der Dachhöhe ist er von vier Ecktürmchen flankiert.
Oberhalb der Turmuhr geht er in ein Oktagon (Achteck) über.
Der Turm wird durch ein klassisch fränkisches Spitzdach vollendet und mit einem Kreuz abgeschlossen.
Zahlen und Fakten
Länge der Herz-Jesu-Kirche: 70 Meter.
Breite der Kirche: 27 Meter.
Turmhöhe: 67 Meter.
Die Innenfläche hat 1200qm.
Im Innenraum finden etwa 4000 Personen Platz.
Portal
Das gotische Hauptportal zeigt rechts eine Statue des Hl. Bonifatius, links eine Statue des Frankenapostels, des Hl. Kilian.
Der Haupteingang besteht aus einer quadratischen Vorhalle, an deren Stirnseite ein Relief des Guten Hirten zu sehen ist.
In der Vorhalle finden sich Porträts aller am Bau Beteiligten: Stadtpfarrer Andreas Dietz, Architekt Karl von Leimbach, Bauleiter Anton Hurt und Bildhauer Valentin Weidner.
Eine Büste zeigt außerdem den Baumeister Andreas Lohrey.
Die Seitenportale zeigen das Opfer des Melchisedek (rechts) und die Opferung des Isaak (links).