1. Wo und wie ist der Radleuchter?
Der Radleuchter findet sich nahe des Haupteingangs der Kirche.
Er hängt an Stahlseilen befestigt über Taufstein und Osterkerze.
Auf dem großen, vergoldeten Ring erheben sich 12 kleine Türme.
Unterhalb des Leuchters sind 12 elektrische Lampen angebracht.
Auf dem Leuchter stehen 12 Kerzen.
3. Warum und wozu ist er da?
Der Radleuchter symbolisiert das himmlische Jerusalem.
Das himmlische Jerusalem ist die Stadt und Gemeinschaft des Lichts (beschrieben in der Offenbarung des Johannes).
Es ist die neue, leuchtende, ewige Stadt Gottes am Ende der Zeiten, in der es weder Leiden noch Not gibt.
Der Radleuchter definiert den Kirchenraum als himmlisches Jerusalem.
Er verheißt den Betrachtern eine Zukunft in der Stadt Gottes.
Der goldene Reif steht für die Mauer des himmlischen Jerusalems.
Die 12 Erhebungen stehen für die 12 Tore und somit für die 12 Stämme Israels.
Die Kerzen bringen Licht und vertreiben die Finsternis.
Sie symbolisieren Jesus, der sagt: „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8,12).
2. Was ist ein Radleuchter?
Ein Radleuchter ist ein von der Decke hängender Leuchter.
Er hat die Form eines Speichenrades bzw. eines Reifs.
Auf ihm befinden sich meist 12 Kerzen und/oder Lampen.
Er zeichnet sich aus durch 12 Erhebungen, die wie Türme oder Tore aussehen.
Manchmal ist er mit Edelsteinen geschmückt.
4. Tipp:
Betrachten Sie doch einmal genau den Radleuchter nahe des Haupteingangs. Zählen Sie die Kerzen, die Lampen und die Erhebungen.
Singen oder lesen Sie ein passendes Lied im Gotteslob, z.B. Nummer 549, 553, 794, 818 oder 893.
Zünden Sie eine eigene Kerze an und formulieren ein Gebet: „Herr, ich entzünde eine Kerze und bitte für…“.
Suchen Sie andere Orte in der Kirche, an denen Leuchter, Kerzen und Lichter zu finden sind.