Altar

1. Wo und wie ist der Altar?

  • Der Altar ist das Zentrum des Kirchenraumes.

  • Alle Blicke werden auf ihn gelenkt, alle Wege führen zu ihm hin.

  • Er ist durch mehrere Stufen erhöht und gut sichtbar.

  • Er ähnelt einem Tisch mit vier Stützen.

  • Er hat die Form eines Würfels und ist aus massivem, grauen Stein.

  • Auf ihm liegt ein weißes Tuch.

  • Unter der Tischplatte ist ein Glaskasten mit goldenen Gefäßen.

3. Warum und wozu ist er da?

  • Der Altar ist ein Symbol für Christus.

  • Er erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern vor seinem Tod gefeiert hat.

  • Deshalb wird er auch „Tisch des Herrn“ oder „Tisch des Mahles“ genannt.

  • Im Gottesdienst wird der Tisch gedeckt mit Tuch, Kerzen, Kreuz, Kelch und Schalen.

  • Auf dem Altar werden die Gaben von Brot und Wein dargebracht. Sie erinnern an Tod und Auferstehung Jesu Christi.

  • Altar (Tisch des Mahles) und Ambo (Tisch des Wortes) gehören zusammen.

  • Sowohl in Brot und Wein (Altar) als auch im Wort Gottes (Ambo) ist Christus uns gegenwärtig.

2. Was ist ein Altar?

  • Ein Altar hat die Grundform eines Tisches. Er besitzt eine Tischplatte (mensa) und stützende Elemente (stipes).

  • Er soll in der Mitte der Gemeinde stehen.

  • Die Gemeinde versammelt sich um ihn herum, um Eucharistie (Lob- und Dankfeier, Gedächtnismahl) zu feiern.

  • Der Priester steht dabei hinter dem Altar und betet mit Blick zur Gemeinde.

  • Ein Altar soll

    • frei stehen und von allen Seiten zugänglich sein,

    • fest mit dem Boden verbunden sein,

    • aus haltbarem Material gefertigt sein, z.B. Stein.

  • Üblicherweise werden unter einem Altar Reliquien (Knochen oder Überreste von Heiligen) aufbewahrt.

  • In der Herz-Jesu-Kirche sind es die Reliquien der Heiligen Kilian, Burkard, Adalbero und Laurentius in vier goldenen Gefäßen.

4. Tipp:

  • Gehen Sie doch einmal bewusst durch den Mittelgang auf den Altar zu und betrachten ihn dabei genau. Vielleicht sehen Sie Details, die Ihnen vorher noch nie aufgefallen sind.

  • Probieren Sie verschiedene Haltungen vor den Altarstufen aus: Wie fühlt es sich an, davor zu stehen, zu knien oder sich zu verneigen?

  • Sie können dort das Vaterunser oder ein selbst formuliertes Gebet sprechen.

  • Wenn Sie mögen, können Sie auch ein passendes Lied aus dem Gotteslob singen oder lesen, z.B. Nummer 184, 188, 470, 724, 728 oder 859.